
Waldhäuser
Anette Spiro
Summary
Waldhäuser is a residential project in Zurich that intricately weaves architecture with nature, enhancing the connection between living spaces and their environment. The building’s fragmented form maximizes interaction with the surroundings, creating a seamless integration of green spaces. Utilizing concrete and wood, the design contrasts light and dark, mass and lightness, resulting in a harmonious living experience. The core corridor serves as the backbone of the apartments, organizing functional spaces while fostering a sense of community within the overall structure.
Project Details
- Kategorie
- Architektur
- Subkategorie
- Wohnbau
- Projektnummer
- ETH-004
- Ort
- Zürich
- Jahr
- 2018
- Beteiligte
- Lorin Wiedemeier, Caspar Trueb
- Date
- 2018-05-30
Das Projekt 'Waldhäuser' setzt sich mit der Verflechtung von Wohnen und Natur auseinander. Umwelt und Architektur stehen sich eng verzahnt entgegen und bilden ein neues Ganzes. Bauplatz ist der Zurlindenhof nahe der Fritschiwiese in Zürich. Auf städtebaulicher Ebene zielt das Projekt auf eine optimale Ausnutzung des Hofes und eine maximale Verschränkung mit der Umgebung ab. Der Baukörper wird mehrfach gebrochen, sodass möglichst viel Umgebung zu den Wohnungen gebracht werden kann. Durch diese Auffächerung ist von allen Seiten nie das gesamte Volumen präsent, wird aber frei umspült von Grünraum. Dies wird als Qualität angesehen und wird Teil der Wohnidee.
Leitmotiv der Wohnidee war die Verflechtung von verschiedenen räumlichen Eindrücken. Dies wird erreicht durch die Wahl der Materialien - Beton und Holz - und deren räumlichen Eigenschaften. Dadurch wird Kontrast geschaffen (hell und dunkel, rau und fein, massiv und filigran, kalt und warm). Diese Kontraste werden den verschiedenen Teilen der Wohnung im Hinblick auf ein stimmiges Ganzes zugeordnet. Das Material des Betons wird interpretiert zu einer mehrteiligen Kernfigur, zwischen welcher sich ein Netz aus Holz aufspannt. Die Kernfigur zeigt sich in der Wohnung als Erschliessungskorridor, welcher das Rückgrat der Wohnung bildet und diese längs formt. Diese Kernfigur übernimmt einen grossen Teil der dienenden Funktionen der Wohnung, so wie zum Beispiel sämtliche Nasszellen und Schränke. Entlang dieses Korridors reihen sich links und rechts die Zimmer an. Diese sind alle Teil der Holzkonstruktion. Diese Räume weisen wiederrum eine Querbeziehung am wichtigsten Punkt - in der Wohnungsmitte - auf. Dieser Raum bildet das Herzstück der Wohnung und als Abschluss zieht dieser Raum noch in die Vertikale. Generell sind die Zimmer minimalistischer Natur, was hingegen erlaubt die gemeinsamen Wohnflächen grosszügig auszugestalten. Diese Verschränkung von Systemen zeigt sich auch im Wohnblock als Ganzes. Die Wohnungen greifen vertikal gegenseitig in sich. Gleichsam ist es auch das Ziel der Fassadengestaltung, in möglichst grossem Austausch mit der Umgebung zu stehen. Im Erdgeschoss wird versucht, den natürlichen Gehweg durch den Hof nicht zu stören, und diesen in die Erschliessung des Gebäudes.
Credits
Projektarbeit: Caspar Trueb und Lorin Wiedemeier







